{"id":4525,"date":"2023-03-24T17:25:56","date_gmt":"2023-03-24T16:25:56","guid":{"rendered":"https:\/\/vfl-rheinhausen.de\/?p=4525"},"modified":"2023-03-24T17:25:56","modified_gmt":"2023-03-24T16:25:56","slug":"legenden-des-vfl-rheinhausen-unter-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vfl-rheinhausen.de\/index.php\/2023\/03\/24\/legenden-des-vfl-rheinhausen-unter-sich\/","title":{"rendered":"Legenden des VfL Rheinhausen unter sich"},"content":{"rendered":"<div>Aus der RP vom 23.03.2023:<\/div>\n<h3>Rund 150 ehemalige Handballerinnen und Handballer des Vereins haben sich im Klubhaus getroffen, um \u00fcber alte und erfolgreiche Zeiten zu sprechen. Die Idee hatten die ehemaligen Spieler Nils Petersen und Markus Sadowski.<\/h3>\n<div class=\"Autor\">VON STEPHAN SADOWSKI<\/div>\n<p class=\"text_ohne_einzug Text\">Geht man dem urspr\u00fcnglichen Sinn des Wortes \u201eLegende\u201c nach, so f\u00fchrt es auf ein Gerundivum des lateinischen Verbs \u201elegere\u201c, zu deutsch \u201elesen\u201c, zur\u00fcck. \u00dcbersetzt hie\u00dfe es etwa \u201ejemand, von dem gelesen werden muss\u201c. Aber egal, ob viel \u00fcber die einzelnen Handballer und Handballerinnen des VfL Rheinhausen geschrieben wurde und somit gelesen werden konnte \u2013 Legenden sind sie allemal an diesem Abend, denn es gilt: Wer einmal das VfL-Trikot im Seniorenbereich \u00fcbergezogen hat, z\u00e4hlt zu dem erlauchten Kreis. Die Idee zu diesem \u201eLegenden-Treffen\u201c hatten die ehemaligen Handballer Nils Petersen und Markus Sadowski. Kurzerhand informierten sie \u00fcber Whatsapp ehemalige Mitspieler und Mitspielerinnen, sodass die Gruppe immer weiter bis auf mehr als 200 Teilnehmer anwuchs.<\/p>\n<p class=\"text Text\">Und tats\u00e4chlich, etwa 150 fr\u00fchere Spieler und Spielerinnen hatten den Weg ins Klubhaus des VfL Rheinhausen gefunden, um \u00fcber alte Zeiten zu kl\u00f6nen oder sich als Legenden einfach nur feiern zu lassen. Denn einige spielten sogar noch in den \u201egoldenen Siebzigern\u201c in der Oberliga mit dem VfL, andere k\u00e4mpften dann eher in der Landes- oder Bezirksliga um wichtige Punkte f\u00fcr den Bergheimer Verein.<\/p>\n<p class=\"text Text\">Unter den G\u00e4sten ist auch die Vereins-Ikone Kurt Mayboom. Er erinnert sich noch an seine Jugendzeit beim VfL Rheinhausen. \u201eBis Anfang der 1970er-Jahre war noch Feldhandball angesagt, da spielten wir auf dem Gro\u00dffeld wie die Fu\u00dfballer mit elf Leuten pro Mannschaft\u201c, sagt der 68-J\u00e4hrige, der seine Karriere 1965 in der D-Jugend begann. \u201eDie Strafw\u00fcrfe wurden dann von einer 14 Meter weit entfernten Linie auf das Fu\u00dfballtor ausgef\u00fchrt\u201c, so das Urgestein. Mit dem Bergheimer Verein erlangte er in seiner A-Jugend-Zeit im Jahr 1974 die Deutsche Vizemeisterschaft im Hallenhandball. \u201eDie 1970er-Jahre waren legend\u00e4r. Mitte des Jahrzehnts schafften wir dann den Aufstieg in die Oberliga mit den Senioren\u201c, so Mayboom. Danach spielte er f\u00fcr den Lokalrivalen OSC Rheinhausen und schnupperte Bundesligaluft. \u201eIch habe noch mit dem OSC gegen meinen Schwager Gerd Rosendahl, der auch seine Karriere beim VfL Rheinhausen begann, gespielt\u201c, sagt Mayboom. 1978 wurde Rosendahl als OSC-Spieler Weltmeister unter Vlado Stenzel, ehe er zum VfL Gummersbach ging.<\/p>\n<div id=\"attachment_4530\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/vfl-rheinhausen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4216139429_6b8885c9d6.IRPRODGERA_IJSM6B.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4530\" class=\"size-full wp-image-4530\" src=\"https:\/\/vfl-rheinhausen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4216139429_6b8885c9d6.IRPRODGERA_IJSM6B.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/vfl-rheinhausen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4216139429_6b8885c9d6.IRPRODGERA_IJSM6B.jpg 700w, https:\/\/vfl-rheinhausen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/4216139429_6b8885c9d6.IRPRODGERA_IJSM6B-300x171.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4530\" class=\"wp-caption-text\">Die ehemaligen Handballerinnen und Handballer VfL Rheinhausen hatten sich viel zu erz\u00e4hlen. FOTO: OLEKSANDR VOSKRESENSKYI<\/p><\/div>\n<p class=\"text Text\">Und Weltmeister Gerd Rosendahl, der zwischen 1970 bis 1976 beim VfL Rheinhausen gro\u00df geworden ist, erg\u00e4nzt: \u201eIch bin damals mit 17 Jahren zum OSC gegangen und war der j\u00fcngste Bundesliga-Profi dort, dann ging\u2019s nach Gummersbach f\u00fcr mich.\u201c Zwei Spiele zwischen den Vereinen, OSC und VfL Gummersbach, gab es damals in der Bundesliga, in beiden habe Gummersbach gesiegt, wei\u00df Weltmeister Rosendahl, der meist die Positionen Halbrechts oder Rechtsau\u00dfen bekleidete.<\/p>\n<p class=\"text Text\">Aber zur\u00fcck zu Kurt Mayboom: Nach dem Bundesliga-Intermezzo beim OSC habe es ihn sofort zur\u00fcck zum VfL getragen. Insgesamt 50 Jahre habe sich der Veteran den Bergheimern gewidmet, hat sich als Jugend- und Damentrainer verdient gemacht, bis 2015 spielte er sogar in den Seniorenteams, zum Schluss noch in der dritten Mannschaft, mit. \u201eWir sind eine vollkommen handballverr\u00fcckte Familie, jetzt spielt meine Enkelin Lina in der ersten Damen-Mannschaft\u201c, sagt \u201eLegende\u201c Kurt Mayboom.<\/p>\n<p class=\"text Text\">Das \u201eMeet and Greet\u201c geht weiter, irgendwie wirkt auch alles wie eine gro\u00dfe Handballfamilie. \u00c4hnlich engagiert ist Nicole Bongartz, geborene Heiselmeier: Auch sie hatte nach ihrer Zeit in der VfL-Jugendabteilung mit 17 Jahren beim Bochumer Verein Teutonia Riemke in der Frauen-Bundesliga angeheuert, kehrte zur\u00fcck, spielte dann zwischen 2004 bis 2009 f\u00fcr das erste Frauenteam des VfL Rheinhausen und ist jetzt als Trainerin f\u00fcr die m\u00e4nnliche D-Jugend verantwortlich. \u201eWir haben eine unglaublich gro\u00dfe Nachfrage gerade im unteren Jugendbereich mit Anmeldungen f\u00fcr den Handballsport. Das kann auch auf die guten Ergebnisse der deutschen Handballer bei der WM zur\u00fcckzuf\u00fchren sein\u201c, sagt die 45-j\u00e4hrige Jugendtrainerin. \u201eDas Legenden-Treffen ist klasse, viele sind extra von ganz weit weg hier hin zur\u00fcckgekommen, und man fragt sich oft, wann man mit wem zusammengespielt hat.\u201c Die weiteste Anreise hatte eine \u201eLegende\u201c aus Wien.<\/p>\n<p class=\"text Text\">Organisator Nils Petersen kennt alle Teilnehmer, schlie\u00dflich hat er ja die riesige Whatsapp-Gruppe f\u00fcr die Kontakte aufgebaut, f\u00fcr alle \u201eLegenden\u201c hat er einen freundlichen Handschlag, f\u00fcr die j\u00fcngeren die Begr\u00fc\u00dfungs-Faust parat. \u201eDas ist ein tolles Gef\u00fchl, wenn man seine Mitspieler nach mehr als 20 Jahren wieder trifft oder jetzt die aktuellen Seniorenmannschaften spielen sieht. Wir werden diese ,Legenden-Treffen\u2019 weiter fortf\u00fchren, vielleicht im Zwei-Jahres-Rhythmus dann zuk\u00fcnftig.\u201c Und \u00fcberall sieht man zufriedene Gesichter bei einem Glas Bier oder Wasser in Smalltalks \u00fcber alte Zeiten vertieft, w\u00e4hrend Andreas Stones Hit \u201eWe can be Legends\u201c vom DJ an den Turntables ert\u00f6nt.<\/p>\n<hr\/>\n<div class='message notice'>\n<h4 class=\"kastentitel\">Handball-Spiele runden das Treffen ab<\/h4>\n<p class=\"info_text kastentext\">Zum Programm des Legenden-Treffens geh\u00f6rte auch der Besuch der Spiele der ersten M\u00e4nner-Mannschaft und des ersten Frauenteams in der Sporthalle Krefelder Stra\u00dfe. Beide Mal ging es gegen die GSG Duisburg. Die VfL-M\u00e4nner landeten einen <strong>31:21<\/strong>-Kantersieg, die Rheinhauserinnen gewannen mit <strong>30:23<\/strong>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der RP vom 23.03.2023: Rund 150 ehemalige Handballerinnen und Handballer des Vereins haben sich im Klubhaus getroffen, um \u00fcber alte und erfolgreiche Zeiten zu sprechen. Die Idee hatten die ehemaligen Spieler Nils Petersen und Markus Sadowski. 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